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Covid-19 Coronavirus Behandlung – Studienmedikament hrsACE2 ist vielversprechend

Die Covid-19-Pandemie führt täglich zum Tod von Tausenden von Menschen, und Menschen auf der ganzen Welt warten gespannt auf eine wirksame Behandlung oder einen Impfstoff gegen Coronavirus.

Ein Prüfpräparat namens APN01 (humanes rekombinantes lösliches Angiotensin-konvertierendes Enzym 2 – hrsACE2) könnte das Versprechen einer Covid-19-Behandlung versprechen, da eine neue Studie des Forschers der Universität von British Columbia, Dr. Josef Penninger, gezeigt hat, dass hrsACE2 die Zelle effektiv blockieren kann Tür SARS-CoV-2 verwendet, um seine Wirte zu infizieren.

Die Studie wurde in Cell veröffentlicht. Laut den Wissenschaftlern, die hinter der Studie stehen, hat das neue Versuchsmedikament das Potenzial, eine frühzeitige Infektion des neuartigen Coronavirus zu stoppen. Die Studie wirft auch ein immenses Licht darauf, wie das SARS-CoV-2-Virus auf zellulärer Ebene interagiert und wie es auch Blutgefäße und Nieren infizieren kann.

Frühere Studien haben gezeigt, dass ACE2 – ein Protein auf der Oberfläche der Zellmembran – als Schlüsselrezeptor für das Spike-Glykoprotein von SARS-CoV-2 angesehen wird. Es wurde festgestellt, dass ACE2 der Schlüsselrezeptor für SARS ist, die virale Atemwegserkrankung, die 2003 als globale Bedrohung anerkannt wurde.

Das hrsACE2 wird in Kürze klinische Studien des europäischen Biotech-Unternehmens Apeiron Biologics durchlaufen.

Die Studie hat gezeigt, dass hrsACE2 die Coronavirus-Belastung um den Faktor 1.000-5.000 hemmt. In technischen Repliken menschlicher Blutgefäße und Nieren – Organoide aus menschlichen Stammzellen – zeigten die Forscher, dass sich das Virus in diesen Geweben direkt infizieren und duplizieren kann.

Dies liefert wichtige Informationen über die Entwicklung der Krankheit und die Tatsache, dass schwere Fälle von COVID-19 mit Multiorganversagen und Anzeichen von Herz-Kreislauf-Schäden einhergehen. HrsACE2 von klinischer Qualität reduzierte auch die SARS-CoV-2-Infektion in diesen manipulierten menschlichen Geweben.

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Gerücht – Erster Coronavirus Covid-19-Patient hatte möglicherweise Sex mit Fledermäusen

Die chinesischen Gesundheitsbehörden haben die Identität des Patienten Null bestätigt, von dem der erste Fall von Coronavirus stammt.

Der 24-jährige Yin Dao Tang aus der Provinz Hubei ist nach Angaben der chinesischen Regierung der erste Fall des neuartigen Coronavirus, der am 17. November aufgetreten ist.

Es wird angenommen, dass Tang sich die Krankheit zugezogen hat, nachdem er sich sexuellen Handlungen mit mehreren Tieren, einschließlich Fledermäusen, hingegeben hatte.

Chinesische Beamte haben gewarnt, vorübergehend keinen sexuellen Kontakt mit Tieren, insbesondere mit Fledermäusen, zu haben.

„Wir fordern die Bevölkerung auf, vorübergehend auf oralen, genitalen oder analen sexuellen Kontakt mit Tieren, insbesondere Fledermäusen, zu verzichten“, warnten chinesische Beamte gestern die Bürger.

Die chinesische Regierung sagte, sie würde Geldstrafen und Gefängnisstrafen in Betracht ziehen, um durchzusetzen, dass die Bevölkerung vorübergehend auf sexuellen Kontakt mit Tieren verzichtet, bis die Pandemie vollständig unter Kontrolle ist.

Chinas jahrtausendealte kulturelle Traditionen haben die Fledermaus zu einem Synonym für gesunden sexuellen Appetit, Langlebigkeit, gutes Sehvermögen und Glück gemacht und sind ein beliebtes Gericht in der Region Hubei.

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Coronavirus-Pandemie in Deutschland: Herausforderungen und Interventionsmöglichkeiten

Die weltweite Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und der damit verbundenen Atemwegserkrankung COVID-19 verläuft hochdynamisch. Die Leopoldina hat eine interdisziplinäre Gruppe von Wissenschaftlern einberufen, um die aktuelle Situation zu untersuchen. In der daraus resultierenden Ad-hoc-Erklärung „Coronavirus-Pandemie in Deutschland: Herausforderungen und Interventionsmöglichkeiten“ werden mögliche gesundheitspolitische Optionen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie in Deutschland erörtert.

Maßnahmen der Bundesregierung und der Bundesländer zur Eindämmung der anhaltenden Coronavirus-Pandemie sind derzeit dringend erforderlich und entsprechen der Bedrohung durch die Pandemie. Sie bestehen aus drei Elementen: (1) Eindämmung der Epidemie, (2) Schutz schutzbedürftiger Bevölkerungsgruppen und (3) Kapazitätserhöhung im öffentlichen Gesundheitssystem und in der öffentlichen Versorgung mit kritischen Gütern und Dienstleistungen.

Es gibt wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit und Notwendigkeit ausgewählter Maßnahmen, während andere auf der Grundlage von Projektionen und politischen Überlegungen vorgeschlagen werden. Der Entwicklung von Arzneimitteln und Impfstoffen muss höchste Priorität eingeräumt werden. Dabei muss die medizinische Ethik berücksichtigt werden. Die Deutsche Akademie der Wissenschaften Leopoldina wird in den kommenden Wochen im engen Austausch mit der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft die Anpassung und Gestaltung von Maßnahmen unterstützen und begleiten.

Aus wissenschaftlicher Sicht erscheint derzeit eine deutschlandweite vorübergehende Abschaltung (ca. 3 Wochen) mit konsequenter physischer Distanzierung ratsam. Notwendige und gesundheitsschonende Maßnahmen müssen möglich bleiben. Alle Bemühungen in den nächsten Wochen und Monaten sollten darauf gerichtet sein, der Öffentlichkeit pharmazeutische Interventionen und Schutzmaßnahmen zur Verfügung zu stellen und Testkapazitäten für Infektionsverdachtsfälle und für Personen, die in das Land einreisen, sicherzustellen. Während der Stillstandszeit müssen Vorbereitungen für den kontrollierten und selektiven Neustart des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens getroffen werden.

Durch eine vorübergehende „Abschaltung“ diskutierte die Arbeitsgruppe eine strenge landesweite Ausgangssperre bis mindestens nach den Osterferien. Zu diesem Zeitpunkt müsste die Situation neu bewertet werden. Dies würde kein Arbeitsverbot, ein Verbot des Lebensmitteleinkaufs oder sogar ein Verbot des Spaziergangs mit der Familie bedeuten. Ziel ist es, das Home Office möglichst konsequent zu nutzen. Ein disziplinierter räumlicher Abstand von 2 Metern zwischen Menschen ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung, insbesondere wenn sie nicht im selben Haushalt leben.